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Monitoring und Reporting - Umsetzung 2017

Zeitplan für das Monitoring in Hessen 2017

Das Monitoring bezieht sich auf das Kalenderjahr 2017 und wird auch in diesem Jahr automatisiert im Geoportal Hessen durchgeführt. Die Stellen nach §32 HVGG wurden aufgerufen, sich im Rahmen der Berichtspflicht gegenüber der Europäischen Kommission zu beteiligen. Bei ordnungsgemäßer Registrierung von relevanten Geodatendiensten und in diesem Zuge erfassten Metadaten ist hinsichtlich dem INSPIRE-Monitoring genüge getan. Weitere Informationen dazu finden Sie im Anschreiben zum Monitoring sowie im Maßnahmenkatalog zur Qualitätssicherung, die Sie am Ende der Seite herunterladen können.

  • 01.11.2017 Aufruf zum Monitoring für die Landesverwaltung
  • 05.01.2018 Abgabefrist für die Monitoring-Meldung bei der zentralen Kompetenzstelle für Geoinformation
  • 31.03.2018 Meldung der zentralen Kompetenzstelle für Geoinformation an die GDI-DE
  • 15.05.2018 Meldung der GDI-DE an die EU und Veröffentlichung im Geoportal.de

Auswertung

Abbildung 1 fasst das Monitoring-Ergebnis in Hessen hinsichtlich der gemeldeten Geodatensätze zusammen und stellt die Anzahl der Meldungen den letztjährigen Monitoring-Ergebnissen gegenüber.  Insgesamt wurden 183 Datensätze gemeldet, im Vergleich zum Vorjahr erneut ein deutlicher Anstieg. Grundlage für die umfangreichen Meldungen sind die regionalen GDI-Aktivitäten, die zum Teil mit Fördermitteln aus den Projekten zur interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) durch das Land Hessen unterstützt werden.

Besonders erwähnenswert ist, dass in diesem Jahr erstmals auch 15 Datensätze von Energieversorgern für das INSPIRE-Monitoring gemeldet wurden. Dabei erstrecken sich einige Datensätze über mehrere Bundesländer. Da es derzeit noch keine zentrale Regelung für die Meldung länderübergreifender Geodatensätze und -dienste gibt, hat es die zentrale Kompetenzstelle für Geoinformation, in Abstimmung mit der Koordinierungsstelle GDI-DE, als Zwischenlösung ermöglicht, dass auch die länderübergreifenden Geodatensätze und -dienste im Monitoring-Register der GDI-Hessen gemeldet werden können.

Abb. 1: Anzahl der gemeldeten Datensätze Monitoring 2010 - 2017

Abbildung 1: Anzahl der gemeldeten Datensätze Monitoring 2010 - 2017

 Der Umsetzungsstand der INSPIRE-Vorgaben für die gemeldeten Geodatensätze und -dienste wird in der Abbildung 2 aufgezeigt.

Abbildung 2: Stand der Umsetzung 2017

Abbildung 2: Stand der Umsetzung 2017

Die Beschreibung der Geodatensätze und -dienste mit Metadaten (183 von 183) erfüllt die INSPIRE-Anforderungen. Alle Geodatensätze werden über INSPIRE-konforme Darstellungsdienste bereitgestellt (Pflicht zur Bereitstellung seit dem 09.11.2011). Die Zugänglichkeit der Datensätze über Downloaddienste hat sich im Vergleich zum letztjährigen Monitoring deutlich auf ca. 90 % verbessert (Pflicht zur Bereitstellung seit dem 28.12.2012).

Die Ergebnisse des Monitoring 2017 zeigen, dass die Umsetzung der INSPIRE-Anforderungen seitens der Landesbehörden nach wie vor einen hohen Reifegrad erreicht hat. Aber auch die Mitwirkung der kommunalen Stellen und die Qualität der Meldungen nehmen stetig zu. Diese Entwicklung und die Anforderung, die Geodaten zukünftig auch im INSPIRE-konformen Datenmodell bereitzustellen, machen deutlich, dass die INSPIRE-Umsetzung einen kontinuierlichen Prozess darstellt.

Links:

Weitere Informationen zum Monitoring & Reporting in Deutschland im Geoportal.de...

Ergebnisse Monitoring 2017 auf der GDI-DE Website...