Vierseithofanlage, die die Platzaufweitung an der Kreuzung Ring- / Kirchstraße entscheidend prägt. Das Wohnhaus ein giebelständiger Rähmbau aus dem letzten Drittels des 19. Jhs., der sich weitgehend original erhalten hat; erschlossen über eine zweiläufige Treppe mit frei auskragendem, gewalmtem Vordach und bauzeitlicher Haustür. Von besonderem Interesse sind die Kratzputzverzierungen an dem straßenseitigen Wirtschaftsgebäude und der den Hof nach hinten abschließenden Scheune. Die inschriftlich auf 1911 bzw. 1913 datierte Weißbinderarbeit zeigt in hoher handwerklicher Qualität florale Motive, aber auch Tierdarstellungen. Am Stallgebäude bemerkenswert ist das Erdgeschossmauerwerk in der schichtweisen Vermauerung der anstehenden Grauwacke. Auf der Hoffläche hat sich das Natursteinpflaster erhalten.