Sehr kleines, durch den Straßenverlauf schräg begrenztes, giebelständiges Häuschen auf niedrigem Sockel. Im Erdgeschoß nur Treppe und Stall, im Obergeschoß zwei Wohnräume. Von geschichtlicher Bedeutung als Kleinsthaushalt eines Tagelöhners aus dem 18. Jh.
An der Ecke Kreuzgasse/Dr.-Max-Ehrenpford-Straße, in den engbebauten Bereich nordöstlich des Marktplatz gehörendes, traufseitig erschlossenes Wohnhaus ohne weitere Grundstücksfläche. Fachwerkkonstruktion des Erdgeschosses greift in den Keller hinunter. Auf dem Sockel stehende Eckständer, Geschoßwechsel mit Versatz, Füllhölzer mit schuppenartiger Kerbschnitzerei, Schwellen des Obergeschosses mit geschweifter Fase. Eingang höhergelegt, Garageneinbau auf Giebelseite. Entstanden um 1730.
Am Lindauer Tor exponiert stehende Einzelscheune, ehemals mit von außen zugänglichen Stallteilen rechts und links der Tenne, Trennwände in Bruchstein. Eckständer auf dem Sockel stehend, im Obergeschoß mittige Mannfigur mit Halsriegel. Im rechten Giebeldreieck Reste einer senkrechten Verschindelung aus zungenförmigen, unterschiedlich breiten Holzschindeln, darunter eine hier sehr seltene Verkleidung aus sich nur wenig überdeckenden, waagerechten Brettern.
Von der Straße zurückliegendes Fachwerkgebäude, das in seinem Erscheinungsbild von der gemischten Nutzung als Wohn- und Wirtschaftsgebäude geprägt ist. Das Haus ist Teil eines Ackerbürgerhofes in dem dichtbestandenen Bereich, der sich nordwestlich an die Bebauung des Marktplatzes anschließt. Niedriger Bruchsteinsockel, das Fachwerk mit einer für die Zeit der ersten Hälfte des 18. Jhs. typischen K-Streben- Anordnung. Störung durch Einbau zweier Garagen.
Parallel zur Wehrmauer über einen Innenbereich erschlossenes Fachwerkwohnhaus mit heute veränderter Scheunenerweiterung. Im linken Sockelbereich früher Stallnutzung. Keller hochreichend, zum Teil in Fachwerk aufgeführt. Linke Giebelseite mit Geschoßversätzen in handwerklich guter Schieferverkleidung. Traufseiten verputzt. Erbaut Ende des 18. Jhs., Reste eines dazugehörenden Bauerngartens noch vorhanden.
Parallel zur Wehrmauer über einen Innenbereich erschlossenes Fachwerkwohnhaus mit heute veränderter Scheunenerweiterung. Im linken Sockelbereich früher Stallnutzung. Keller hochreichend, zum Teil in Fachwerk aufgeführt. Linke Giebelseite mit Geschoßversätzen in handwerklich guter Schieferverkleidung. Traufseiten verputzt. Erbaut Ende des 18. Jhs., Reste eines dazugehörenden Bauerngartens noch vorhanden.
In hervortretender Lage direkt am Lindauer Tor stehendes zweigeschossiges, kleines Wohnhaus, vollständig mit Asbestzementplatten verkleidet. Im Sockelbereich die frühere Stallnutzung noch ablesbar. Fachwerk mit vermutlich nur geringem Geschoßversatz, für die Erbauungszeit relativ ungewöhnliche Konstruktion eines zweifach stehenden Dachstuhls. Erbaut als Kleinstanwesen nahezu ohne Hofraum in der ersten Hälfte des 18. Jhs.
Sehr kleines, im dichtbebauten, westlichen Teil Amöneburgs gelegenes, zweizoniges Handwerkerhaus. Auf niedrigem Sockel ohne Keller stehendes Fachwerk mit ebenerdigem Eingang. Zugang direkt in die Küche, dort auch die Treppe nach oben; dahinter von der Küche aus zu erreichen der Stall mit der noch vorhandenen Boxenteilung. Dach über Zwerchgiebel mit Aufzugshaken zugänglich. Von hauskundlicher Bedeutung wegen seines minimierten zweizonigen Grundrisses. Entstehung in der ersten Hälfte des 18. Jhs.
Kleines zweigeschossiges, auf minimalem Eckgrundstück erbautes Tagelöhnerwohnhaus, traufseitig erschlossen, sparsames Fachwerk mit gebogenen Streben in symmetrischer Anordnung, durch die Eckstellung des Baus von großer Wirkung. Obergeschoß auf der Traufseite überkragend. Giebeldreiecke verkleidet. Gut erhaltenes Beispiel für die engen Wohnverhältnisse der unteren sozialen Schichten in der ersten Hälfte des 19. Jhs. auf dem räumlich stark eingegrenzten Stadtgebiet.
Ehemalige Synagoge unweit des Marktplatzes, von zwei Seiten freistehend mit großem Garten auf der Rückseite. Untergeschoß massiv, Obergeschoß vermutlich Fachwerk, heute mit Asbestzementplatten verkleidet. Die Fenster in regelmäßiger Anordnung, der Eingang außermittig, auffallend das große geschweifte Walmdach. Das Gebäude, um 1860 als Privatsynagoge eingerichtet, stellt ein wichtiges orts- und religionsgeschichtliches Dokument dar.