Giebelständiges, zweigeschossiges und zweizoniges Fachwerkhaus mit Satteldach. Wohnhaus einer direkt hinter der Neustadtmauer angelegten Hofreite. Das konstruktive, wandhohe Streben aufweisende Fachwerk des 18. Jahrhunderts teilweise ersetzt; gut erhalten die Aussteifung des kräftigen Eckpfostens mit 3/4-hoher, natürlich gebogener Strebe und Kopfholz. Die Fenster, wie insbesondere an der Erschließungsseite sichtbar, vom Klein- zum Großformat erweitert.
Zweigeschossiges Wohnhaus über polygonalem Grundriss mit giebelseitig in Geschosshöhe auftretendem Keller und über Eck vorkragendem Geschoss. Seine Entstehung wird aufgrund der Fachwerkausbildung in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts vermutet. An der Giebelseite ein kunstvolles Aussteifungsbild mit wuchtigen, spiralverzierten Eckständern und 3/4-hohen, weit ausgreifenden Streben. Die Laibungen der beiden in den Brüstungsgefachen mit genasten Fußstreben verzierten Fenster von auf der Schwelle aufstehenden Ständern gebildet.
An der beidseitig mit Einfamilienhäusern bebauten Schillerstraße 1910 nach Entwurf von Kurt Friedenberg errichtete, kleinformatige Villa. Zweigeschossiger, verputzter Bau mit abgewalmtem, von Schlepp- und Froschmaulgaupen besetztem Mansarddach. An der Gartenseite eine verglaste Veranda mit kleinteiliger Versprossung. Streng axial geordnete Doppelfenster mit Klappläden. Steht in der Tradition barocker Kronberger Putzbauten, zeigt mit dem das Dach durchstoßenden und asymmetrisch durchfensterten Treppenhaus jedoch auch eine mutige Annäherung an den Jugendstil.
An der beidseitig mit Einfamilienhäusern bebauten Schillerstraße 1910 nach Entwurf von Kurt Friedenberg errichtete, kleinformatige Villa. Zweigeschossiger, verputzter Bau mit abgewalmtem, von Schlepp- und Froschmaulgaupen besetztem Mansarddach. An der Gartenseite eine verglaste Veranda mit kleinteiliger Versprossung. Streng axial geordnete Doppelfenster mit Klappläden. Steht in der Tradition barocker Kronberger Putzbauten, zeigt mit dem das Dach durchstoßenden und asymmetrisch durchfensterten Treppenhaus jedoch auch eine mutige Annäherung an den Jugendstil.
Über massivem Sockel traufständiges, zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit Satteldach. Wohl im 18. Jahrhundert erbaut. Das Erdgeschoss verputzt, das Obergeschoss verschiefert. Zeigt eine recht ungewöhnlich gestaltete Fassade. In der linken Zone die Erschließung mit barocker Haustür, die im Schutz eines auf Brüstungshöhe des Obergeschosses ansetzenden, mit einfachen Hölzern abgestützten Pultdaches liegt, in dessen Schatten ein Stück der einfachen Fachwerkkonstruktion sichtbar wird. In der rechten Zone etagenweise zwei eng aneinander gerückte, in Achse stehende Fenster und eine aus dem Dach lugende Speichergaupe.
Mit der Erschließungsseite an der Schirnstraße, mit der Giebelseite zur Straße An der Stadtmauer blickendes Wohnhaus. Zweigeschossiges Zweizonenhaus mit Satteldach, dem straßenseitig eine Speichergaupe aufsitzt. Das Fachwerk gebildet aus einem von wandhohen Pfosten und geschosshohen Streben ausgesteiftem, doppelten Riegelzug. Die Durchfensterung mehrheitlich erneuert. Im Türsturz die Inschrift: „JOHANNES REUHL UND MARIA MARGRETHA WIE IHR SCHAUT HABEN MIT GOTTES HVLF DIS HAVS ERBAVT DEN 4 OCTOBER ANNO 1727“.
Unmittelbar neben dem Burggelände auf einem großzügigen Hanggrundstück entstand 1869/70 für Dr. Passavant, Frankfurt, eine großvolumige, die Gestalt der Kronberger Mittelburg in einem romantischen Eklektizismus wiederholende Villa. Passavant, möglicherweise identisch mit dem in Kronberg-Schönberg unterhalb des Eichbühl seltene Koniferen züchtenden Passavant, besaß ein Häuschen in einem der Burggärten und hätte 1873 auch gern die gesamte Burg erworben. Die über einem zur Straße hin stützmauerartig als Vollgeschoss auftretendem Bruchsteinsockel stehende Villa setzt sich aus einem quer stehenden Hauptbau mit in Ziegel ausgemauertem Fachwerk im Obergeschoss samt Giebelfeldern und knaufbesetztem Schopfwalmdach und einem an diesen gesetzten, giebelständig nach Süden blickenden, durchgehend verputzten Trakt mit dekorativ gotisierenden Fenstermotiven und Satteldach zusammen. An und zwischen die verzahnten Teile gesetzt formvielfältige Glieder wie Erker mit überdachtem Balkon, polygonales Fachwerktürmchen, phantasievoll in Fachwerk erbauter Altan, ecklagig austretender, über dem Rundbogenfries aus dem Rund ins Polygonale übergehender, spitzbogig durchfensterter und von Helm beschlossener Turm.
Unmittelbar neben dem Burggelände auf einem großzügigen Hanggrundstück entstand 1869/70 für Dr. Passavant, Frankfurt, eine großvolumige, die Gestalt der Kronberger Mittelburg in einem romantischen Eklektizismus wiederholende Villa. Passavant, möglicherweise identisch mit dem in Kronberg-Schönberg unterhalb des Eichbühl seltene Koniferen züchtenden Passavant, besaß ein Häuschen in einem der Burggärten und hätte 1873 auch gern die gesamte Burg erworben. Die über einem zur Straße hin stützmauerartig als Vollgeschoss auftretendem Bruchsteinsockel stehende Villa setzt sich aus einem quer stehenden Hauptbau mit in Ziegel ausgemauertem Fachwerk im Obergeschoss samt Giebelfeldern und knaufbesetztem Schopfwalmdach und einem an diesen gesetzten, giebelständig nach Süden blickenden, durchgehend verputzten Trakt mit dekorativ gotisierenden Fenstermotiven und Satteldach zusammen. An und zwischen die verzahnten Teile gesetzt formvielfältige Glieder wie Erker mit überdachtem Balkon, polygonales Fachwerktürmchen, phantasievoll in Fachwerk erbauter Altan, ecklagig austretender, über dem Rundbogenfries aus dem Rund ins Polygonale übergehender, spitzbogig durchfensterter und von Helm beschlossener Turm.
In Ecklage über einem massiven Sockel hoch aufragendes, zweizoniges, zweigeschossiges Wohnhaus mit Geschossüberstand und Satteldach. Weist am Obergeschoss außerordentlich gut erhaltenes Fachwerk des 15. Jahrhunderts auf. Die Eckpfosten durch gebogene (giebelseitig 3/4-hohe, traufseitig wandhohe) Streben und durch mit diesen verblattete, ebenfalls gebogene Kopfstreben ausgesteift. Brust- und Sturzriegel (dieser nur giebelseitig) sind durchgehend aufgeblattet. Bei Freilegung des Fachwerks 1986 vorgefunden die originale Ausfachung mit Stakung und Lehm.
Dominant im sich verzweigenden Straßenraum stehender, barocker Putzbau der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zweigeschossiges Wohnhaus mit Abfasung, streng axialer Durchfensterung und voluminösem, über der Ecksituation ausladendem, ursprünglich unbefenstertem Mansardwalmdach. Die Horizontalgliederung der Fassaden mit Sockelzone, Gurt- und Traufgesims am Anbau weitergeführt. Neben der straßenseitigen Erschließung ein Ladeneinbau aus der Zeit um 1900.